Projekt

Visionen von In-vitro-Fleisch (VIF) – Analyse der technischen und gesamtgesellschaftlichen Aspekte und Visionen von In-vitro-Fleisch

Wie ernähren wir uns eigentlich in der Zukunft? In den letzten Jahren haben sich die Fragen zu dem, was auf unseren Tellern landet, deutlich verändert. Während es vergangenen Generationen vorwiegend um Aspekte wie Verfügbarkeit und Geschmack ging, denken wir heute auch über ethische Gesichtspunkte nach. Was löse ich damit aus, wenn ich ein bestimmtes Produkt kaufe? Ist es überhaupt noch vertretbar, alles zu essen, was im Supermarkt angeboten wird? Und wie sehen mögliche Alternativen aus? Gerade der Konsum von Fleisch wird in der öffentlichen Diskussion immer stärker thematisiert. Sowohl das Töten von Tieren, die Frage nach der artgerechten Haltung als auch die Auswirkungen von Nutztierhaltung auf die Umwelt treten immer stärker in unser Bewusstsein.

Mit unserem Projekt wollen wir darstellen, was In-vitro-Fleisch ist, wie der Stand der Forschung aussieht, welche Chancen und Risiken damit verbunden sind und wer die Akteure sind, die diese Innovation vorantreiben. Auf dieser Grundlage wollen wir herausfinden, welche Visionen mit In-vitro-Fleisch in Verbindung zu bringen sind: Wie stehen die Bürgerinnen und Bürger Deutschlands zu dieser Entwicklung, welche Wertvorstellungen von Ernährung, Landwirtschaft und Tierhaltung verbinden sie damit? Wird In-vitro-Fleisch überhaupt gesellschaftlich akzeptiert? Um das herauszufinden, beinhaltet VIF einige partizipative Verfahren, die mit der Unterstützung interessierter Bürgerinnen und Bürger durchgeführt werden.

Auf den Unterseiten erfahren Sie mehr über das Projekt, relevante Akteure aus Wissenschaft und Gesellschaft, Chancen und Risiken sowie Visionen von In-vitro-Fleisch, die in unserem Projekt durchgeführten Experten- und Stakeholderinterviews sowie unsere partizipativen Verfahren.